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Der Rückweg der Neonazis verzögerte sich

Nachdem die Neonazis nicht durch Niedergirmes ziehen konnten, bekamen sie der Ordnungsbehörde eine „Alternativroute“ die Innenstadt angeboten. Die Gegendemonstrant*innen wurden nicht in die Innenstadt gelassen, so dass die Rechtsradikalen in aller Ruhe durch die Altstadt marschieren konnte. Die Anwohner*innen wurden von dem rechtsradikalen und rassistischen Gegröle überrascht. Nur einige wenige Bürger*innen zeigten mutig ihren Protest. Sie ernteten dafür von den zum Teil alkoholisierten Neonazis Gewaltandrohungen und meist sexistische Beschimpfungen. Die beiden Domgemeinden ließen die Glocken erklingen, um einen weit hörbaren Protest gegen die nationalsozialistische Propaganda erschallen zu lassen. Ca 80 Neonazis aus Hessen und den umliegenden Bundesländern planten einen Fackelmarsch durch den Wetzlarer Stadtteil Niedergirmes, vorbei an zahlreichen muslimischen Gebetshäusern. Fackeln zu benutzen, wurde ihnen im Vorhinein von der Stadtverwaltung verboten.

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